IPA - eine starke Gemeinschaft:Sozialfond
  

Dank des IPA-Sozialfonds konnten wir am 2.Oktober unseren IPA Freunden Heinz P. und Ralf R. helfen. Rolf Schubert von der IPA Deutsche Sektion überreichte der Familie P. eine Urkunde des IPA-Sozialfonds mit einer finanziellen Zusage in Höhe von 5.000 € für deren Tochter Jessica. Ralf R. wurde für seine Frau mit 2.000 € bedacht.

Jessica leidet seit ihrer Geburt an multiplen Behinderungen. Nun ist sie, Dank der intensiven Bemühungen ihrer Eltern Ulrike und Heinz, in ihrer Entwicklung soweit voran geschritten, dass sie mit einem Fahrrad weitgehend selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen könnte, was ihre weitere Entwicklung positiv beeinflussen könnte.
Ein von der Krankenkasse bewilligtes Therapiefahrrad mit einem hohen Schwerpunkt ist für Jessica ungeeignet. Diese Modelle lassen nur eingeschränkt zu, dass eine Begleitperson korrigierend in das Fahrverhalten von Jessica eingreifen kann. Ein Therapiefahrrad, mit welchem sie von einer Begleitperson geführt am Straßenverkehr teilnehmen kann wird auf Grund der hohen Kosten von über 6.000 € nicht von der Krankenkasse bezahlt. Die IPA Deutsche Sektion beschäftigte sich eingehend mit dem Schicksal von Jessica und bewilligte einen Zuschuss von 5.000 € für ihr Therapiefahrrad.

Petra L-R. leidet an einer schicksalshaften Krankheit. Sehr vereinfacht und verständlich ausgedrückt leidet sie unter anderem an einer Zyste im Rückenmarkkanal und weiterer, sie stark beeinträchtigenden Störungen. Sie ist in ihrer Bewegungsfreiheit erheblich beeinträchtigt und leidet an einem gestörten Gleichgewichtssinn. Ihr Arzt hat ihr dringend empfohlen, sich ein motorisiertes Laufband zuzulegen, damit sie so, gestützt und sicher, auch wenn sie alleine ist, das Laufen und den Gleichgewichtssinn trainieren kann. Ohne stetes Training würde sich der Zustand von Petra zusehends verschlechtern. Der Familie war es nicht möglich, neben den Kosten für den durch die Krankheit von Petra erforderlich gewordenen Wohnungswechsel, sich zeitnah ein solches Laufband zu kaufen. Die IPA Deutsche Sektion, und hier namentlich Rolf Schubert, informierte sich eingehend über die Krankheit von Petra und deren Verlauf. Die IPA Deutsche Sektion half schnell und unbürokratisch und bewilligten der Familie eine Zuwendung aus dem Sozialfonds in Höhe von 2.000 €. Dies auch vor dem Hintergrund, dass nach derzeitigen Erkenntnissen der Gesundheitszustand von Petra sich schleichend verschlechtern würde und dadurch noch weitere zusätzliche Kosten auf sie zukommen werden.

Am 2. Oktober wurde den beiden IPA-Freunden die Schecks des Sozialfonds der IPA Deutsche Sektion in dem historischen Sitzungssaal "Kreml" des Polizeipräsidiums Karlsruhe übergeben. Rolf Schubert war persönlich mit leichtem Gepäck, mit jedoch gewichtigem Inhalt, nach Karlsruhe gekommen. Auch der Leiter der IPA Landesgruppe Baden-Württemberg, Dieter Barth, ließ es sich nicht nehmen, persönlich an der Scheckübergabe teilzunehmen. Neben Heinz P., seiner Frau Ulrike und ihrem Sohn Julian, war Jessica bei der kleinen Veranstaltung anwesend. Ralf R. nahm den Scheck für seine Frau entgegen. Petra konnte leider nicht selbst anwesend sein, da sie noch im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm stationär behandelte wurde.

Die Familie P. war ebenso wie Ralf R. von der Höhe der ihnen zugedachten Zuwendungen überrascht. Ralf R. wurde von der Freude übermannt, nun seiner Frau Petra den Wunsch eines Laufbandes erfüllen zu können.
Heinz und Ulrike P. waren nicht weniger erfreut darüber, nun doch das Therapiefahrrad für Jessica kaufen zu können. Sie bedankten sich auch im Namen von Jessica für das unerwartet große Geschenk.

Frau Polizeipräsidentin Hildegard Gerecke, Dienststellenleiterin des Polizeipräsidiums Karlsruhe, nahm die Einladung des Leiters der IPA Verbindungsstellen Karlsruhe, Peter Herwig, an der Übergabe teilzunehmen gerne an. Nach der Übergabe lobte sie die große soziale Geste, mit der den beiden Familien unbürokratisch geholfen werden konnte.

Der gemütliche Rahmen bot Gelegenheit, sich nach der eigentlichen Scheckübergabe, über den Zweck des Treffens hinaus, auszutauschen.



Peter Herwig


(v.l.) Familie P., Peter Herwig (Verbindungsstellenleiter IPA-KA), Rolf Schubert (2. Schatzmeister Geschäftsführender Bundesvorstand), Polizeipräsidentin Gerecke, Martin Schroth (1. Sekretär IPA-Karlsruhe), Dieter Barth (Landesgruppenleiter BW), Ralf R.



 
 
 
 

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