Die IPA hilft: Jessica
   
  Liebe IPA-Freunde,
getreu unseres Gedankens, "Dienen durch Freundschaft" möchten wir uns auf dieser Seite, im Rahmen unsere Möglichkeiten, Projekten widmen, die unsere volle Unterstützung verdienen. Ich möchte euch bitten, euch ein paar wenige Minuten Zeit zu nehmen, um die Geschichte und vom Schicksal von Jessica Pollini zu lesen.
Jessica ist seit einer Komplikation während ihrer Geburt körperlich und geistig behindert. Trotz diesen Einschränkungen trotzt das lebenslustige Mädchen mutig ihrem Schicksal.

Das Schicksal von Jessica prägt das Leben unseres IPA-Freundes Heinz Pollini und seiner Familie. Sie lassen nichts unversucht, was die körperliche und geistige Verfassung von Jessica verbessern könnte. Sehr gute Erfahrung machte die kleine Familie mit einer Delphintherapie in Florida. Jessica machte für ihre Verhältnisse enorme und selbst von Therapeuten kaum erwartete Fortschritte. Jedoch werden die Kosten für diese Therapie von Krankenkasse nicht übernommen, so dass die Familie Pollini auf Spenden angewiesen ist, um Jessica diese Hilfe weiter zu ermöglichen.
Wir alle können bereits mit kleinen Gesten ein Stück dazu beitragen, dass Jessica und ihrer Familie geholfen werden kann.
 


So wurde auf der Internetseite von Jessica (http://www.jessica-delfin.de) ein "link" zu der Online-Buchhandlung "Amazon.de" verknüpft, über welchem Bücher und CD's und Elektro- und Fotoartikel bestellt werden können. Für jede über diesen link getätigte Bestellung erhält die Familie Pollini ein paar Cent, die ausschließlich für Jessica verwandt werden, ohne dass für den Besteller Mehrkosten entstehen. Ebenso verhält es sich mit dem link zu einer Autovermietung. Für über diesen link gemietete Fahrzeuge erhält die Familie Pollini einen kleinen Obolus.
Ich möchte euch dazu ermutigen, Jessica zu unterstützen. Zur praktischen Handhabung ein Tipp, den link könnt ihr euch als Lesezeichen oder als Favoriten in eurem Browser (Internetexplorer, Opra, Firefox, T-Online etc) abspeichern.

Euer

Peter Herwig

Weiter Informationen könnt ihr den von unserem IPA-Freund Gerhard Zirker verfassten Bericht (unten) oder auf der Seite von Jessica Pollini entnehmen.


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Mit Delfinen die Aufnahmefähigkeit steigern

von Gerhard Zirker

Jessica aus Leimersheim ist zwölf Jahre alt. Doch sie scheint in ihrer eigenen Welt zu leben. Jessica hat autistische Züge. Bis zu ihrem siebten Lebensjahr konnte sie noch nicht sprechen, da kamen ihre Eltern IPA-Mitglied Heinz und Ulrike Pollini auf die Idee, eine Delfintherapie mit ihr zu machen.

Schon nach der ersten Delfintherapie im Jahre 2003 wurde Jessica viel wacher und aufmerksamer als früher. Dass sie viel aktiver geworden ist, bestätigten auch ihre Lehrerinnen an der St.-Laurentius-Schule Herxheim, der Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung. In dieser Schule, bei der das Programm individuell auf jedes Kind abgestimmt wird, besucht sie die Mittelstufe.
Nach inzwischen sechs Therapieaufenthalten bei Island Dolphin Care (IDC)in Florida kann Jessica nun gut selbständig essen und trinken. Sie nimmt Bitten und Anweisungen an, sagt aber auch was sie will oder bringt beispielsweise die Flasche oder ein Glas, wenn sie etwas trinken will. Die stark verbesserte Kommunikation macht es auch für die Familie einfacher. Jessica selbst nimmt viel intensiver am familiären Leben teil als früher. Ein wichtiger Bezugspunkt ist ihr Bruder Julian, nach dem sie oft fragt. Bei den Therapien selbst, neben den jährlichen Delfintherapien macht sie auch Ergo- und Logopädie, ist Jessica viel aufmerksamer und macht gut mit. Das Therapiezentrum in Key Largo/Florida erkennt sie schon am Gebäude und kann es nicht erwarten, ins Wasser zu kommen. Mit ihren guten Fortschritten durch die Delfintherapie wird Jessica bei Vorträgen immer wieder als Beispiel angeführt.

Positive Effekte verspricht man sich vom Verhalten der Delfine Kindern gegenüber, wie sie sich ihnen nähern, ja sogar mit ihnen schmusen. Neben dem sensiblen Umgang der Meeressäuger mit Kindern beeinflussen die Ultraschallwellen des Ortungssystems das Gehirn positiv. Jessica konnte sich täglich etwa 20 Minuten mit "ihrem" Delfin beschäftigen. Darüber hinaus kam sie täglich in den Genuss einer halbstündigen Unterrichtseinheit. Viel länger könnte die Aufmerksamkeit der Kinder nicht auf diesem Level gehalten werden. Die Gespräche vor der ersten Therapie, auch mit dem Begründer der Delfintherapie, David Nathanson, ließen bei Heinz Pollini erste Zweifel aufkommen. Der Vater dachte, Jessica würde das Verlangte nie bringen. Doch die Überraschung war groß, als Jessica, die bis dahin noch nie in ihrem Leben "Ja" gesagt hat, nach 10 Minuten bei Delfin Fonzie und einiger Animation ihrer Therapeutin ihr erstes "Ja" zur Frage, ob sie mit dem Delfin schwimmen möchte, über die Lippen bekommt. Es blieb nicht nur beim ersten "Ja", sondern es kam gleich vier Mal hintereinander. Nicht nur die Eltern, auch Jessica hatte einen total glücklichen Gesichtsausdruck, als ob sie verstanden hätte, dass dies ein Befreiungsschlag sein könnte, blicken Ulrike und Heinz Pollini zurück. Am zweiten Tag brachte Jessica das "Ja nicht über die Lippen, deshalb fragte die Therapeutin Jessicas Bruder Julian, ob er zum Delfin ins Wasser wolle. Klar, mochte er und Jessica staunte Bauklötze. Bei der nächsten Frage ließ sie sich nicht weiter bitten und sagte wieder "ja". Hier zeigte sich der Vorteil, dass bei IDC auch Geschwisterkinder einbezogen werden. Die Eltern können ihr Glück kaum fassen, als Jessica dann noch "(sch)wimmen" und "baden" sagt.

Wie es dazu kam, dass Jessica die autistischen Züge hat, ist nicht ganz geklärt. Jessica wäre in der ersten Nacht nach ihrer Geburt beinahe erstickt, warum weiß man nicht. Während des Klinikaufenthaltes wurde Jessica traumatisiert. Seither benötigt Jessica Therapien, die sie unter anderem bei zwei einwöchigen Aufenthalten pro Jahr im Kinderzentrum München erhält. Laufen lernte sie erst nach zwei Operationen an den Ohren, vermutlich war ihr Gleichgewichtssinn gestört. Man rätselte sehr lange, ob Jessica hören kann, nach einiger Zeit hat sich herauskristallisiert, dass sie hört und das gehörte zumindest teilweise versteht, allerdings hatte sie lange Zeit mit dem Sinn des Gehörten Probleme. Probleme bereiteten ihr die Zungenhaltung und Zungenmotorik, weshalb ihre Hauptnahrung lange Zeit Brei war, mit dem sie gefüttert werden musste. Auch die Sprachentwicklung setzte erst spät ein. Große Fortschritte machte Jessica im Förderkindergarten, den sie in Rülzheim besuchte, berichten Jessicas Eltern.

Mit Hilfe der Delfintherapien hoffen Ulrike und Heinz Pollini ihrer Tochter die Möglichkeit zu geben, einmal ein weitgehend selbständiges Leben führen zu können. Um eine zweiwöchige Delfintherapie durchzuführen, muss Jessicas Familie etwa 8.500 bis 9.500 Euro aufwenden, die das Budget der Familie Pollini übersteigen. Deshalb haben die Eltern Ulrike und Heinz Pollini eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Wer helfen möchte, dass Jessica die nächste Delfintherapie machen kann, kann etwas in die Kässchen werfen, die in einigen Geschäften im näheren Umkreis aufgestellt sind. Familie Pollini nimmt leere Druckerpatronen an und führt sie dem Recycling zu. Hierfür erhält Jessica eine Vergütung. Außerdem besteht die Möglichkeit, über die entsprechenden Banner auf www.jessica-delfin.de bei Quelle, Amazon und e-Mietwagen Bestellungen zu tätigen, wofür Jessica eine Provision erhält.

Wer für Jessica spenden möchte und keine Spendenquittung benötigt, kann dies bei der VR-Bank Südpfalz, BLZ 54862500, Konto-Nr. 100367494 tun. Bei Einzahlungen über das Konto des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Karlsruhe, Konto-Nr. 7495500297, BLZ: 60050101 bei der BW Bank Karlsruhe sind Spendenquittungen möglich. Bitte unbedingt das Stichwort "Jessica" auf dem Überweisungsträger vermerken.