Die IPA hilft: Namibia
   
Hilfsprojekt für einen Kindergarten in Okahandja

Bernhardt Winterhalter lebt seit 2004 mit seiner Lebensgefährtin und deren Sohn in Namibia. Über die Probleme, die die Armut in diesem Land mit sich bringt, schaut er nicht einfach hinweg, sondern hilft wo er nur kann.
Seine neue Heimat Okahandja liegt rund 70 km nördlich von Windhoek. Die kleine Handelsstadt zählt 21.000 Einwohner und liegt am gleichnamigen Fluss. Dort befindet sich auch eines der wichtigsten Stammeszentren der Herero.
Herero sind ein Bantuvolk Namibias mit einer eigenen Sprache. Sie sind hauptsächlich durch ihre alte Frauentracht bekannt (u.a die dreizipflige Lederhaube mit Eisenperlen).
Bevor Bernhardt Winterhalter, oder kurz Benni genannt, nach Okahandja ausgewandert ist, besuchte er Namibia bereits seit 20 Jahren als Tourist und lernte so das Land kennen und lieben.
Schnell bekam er aber auch das Elend und die Armut in der Lokasi mit. Lokasi ist das außerhalb der Stadt liegende Armenviertel von Okahandja. Die Menschen dort leben in kleinen Wellblechhütten. Sie kochen auf einem Gestell über dem offenen Feuer. Sie haben kaum Kleidung und die wenigsten von ihnen Schulbildung.



Dagegen wollte Benni etwas unternehmen. Seit nunmehr 4 Jahren sammeln er und sein Bruder Rudi Winterhalter in Deutschland Kleider- und andere Sachspenden. Auf eigene Kosten wird einmal im Jahr ein voller Container nach Namibia verschifft.

Benni hilft darüber hinaus vor Ort, wo Not am Mann ist.
Als er sah, dass die Kinder eines Kinderheimes in der Lokasi ohne Tische essen mussten, besorgten er und sein Bruder Rudi auf eigene Kosten Holz aus Deutschland. Dieses wurde nach Namibia verschifft.
Zusammen mit den Menschen aus Okahandja wurden dann Tische für die Kinder gebaut.

Ein weiteres Hilfsprojekt trägt den Namen "Chance". Rudi, gelernter Bauhandwerker bevor er zur Polizei ging, baute ein komplettes Haus selbst. Bereits vorher hatte er sein Talent als "Mädchen für Alles" beim Polizeisportverein in Karlsruhe unter Beweis gestellt.
Finanziert wurde das Projekt von seinem Bruder Benni. "Chance" ist Hilfe zur Selbsthilfe. Das Haus dient nun einheimischen Frauen als Ort, an dem sie selbst Dinge produzieren und an Touristen verkaufen können.

Das nächste Projekt, das Rudi und sein Bruder Benni nun anstreben ist ein Kindergarten für die Kinder der Lokasi. Ein Kindergarten für die Ärmsten der Armen.
Zwar gibt es schon ein großes Wellblechhaus, dieses hat jedoch weder Fenster oder Türen noch sanitäre Einrichtungen. Deshalb gilt es das Gebäude weitläufig einzuzäunen, Türen und Fenster einzubauen und sanitäre Einrichtungen, sowie eine Küche außerhalb des Gebäudes zu errichten.

Träger des Kindergartens und ebenso des Kinderheims ist die Kirchenverbindung für Waisenkinder (CAFO). Mit dem Kindergarten soll die arme Gesellschaft von Okahandja unterstützt werden. HIV infizierte Waisenkinder und sozial schwache Kinder der Lokasi sollen dort Hilfe finden.

Das große persönliche Engagement wird sich auch in diesem Projekt wieder auszahlen: durch strahlende Kinderaugen.
Sie können dieses persönliche Engagement würdigen und ihren Beitrag zu leuchtenden Kinderaugen leisten.
Bitte unterstützen Sie Benni und Rudi mit Ihrer Spende.

Wie, erfahren Sie persönlich bei Kerstin Anderer, Telefon 0177-3692296.


   

Namibia, ein unentdecktes Paradies von atemberaubender Schönheit, weitem offenem Land, fernen Horizonten, unberührten Stränden, zerklüfteten Bergen, tiefen Canyons, erhabenen Sanddünen und einer Tierwelt, die so nirgends auf der Welt zu finden ist.

Namibia hat eine Fläche von 824.292 km² und rund 2 Millionen Einwohner. Davon leben 75.000 in der Hauptstadt Windhoek. Die Amtssprache der Namibier ist Afrikaans und Englisch, es wird jedoch auch Deutsch gesprochen.

Als ehemals deutsche Kolonie wurde das Land ab 1920 als Völkerbund- bzw. UNO-Mandat von Südafrika verwaltet, bis es am 21.03.1990 endlich seine Unabhängigkeit erreichte.

Im Westen von Namibia erstreckt sich über eine Breite von rund 100 km die vegetationslose Namib Wüste. An den Wüstengürtel, der allmählich auf 600 m Höhe ansteigt, schließt sich ein Gebirgswall mit Höhen von über 2000 Metern an. Dort befindet sich auch der höchste Gipfel Namibias, der Brandberg, mit einer Höhe von 2579 m. Im Norden und Süden Namibias überwiegen Geröllflächen.
Aber noch etwas macht dieses Land einzigartig. In Namibia wurden Funde eines vor 10 - 15 Millionen Jahre lebenden Hominiden (Otavipithecus nambiensis) in den Otavi-Bergen gefunden. Diese weisen Namibia als einen der ältesten Siedlungsräume der Menschheit aus.

Bei aller Einzigartigkeit und Schönheit Namibias verzeichnet es jedoch auch eine hohe Geburtenrate und erheblichen Bevölkerungszuwachs. Dies führt zu den größten Problemen des Landes: Armut, fehlende Ausbildung und Aids.


 
 
 
 
 
Dienen durch Freundschaft

Peter Herwig

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