Ruhe bitte
..Achtung Aufnahme
.uuuund
bitte!
Solche Kommandos kann man nur an einem Drehort beim Film
oder Fernsehen hören und sie bedeuten für die
Anwesenden absolute Ruhe. Diese Situation konnte eine Gruppe
unserer Verbindungsstelle in Leipzig hautnah miterleben,
bei der Produktion der Krimi-Serie SOKO LEIPZIG.
Diese Erlebnisreise kam durch die Vermittlung unseres Verbindungsstellenleiters
Peter Herwig zustande. Er lernte im Zusammenhang mit der
Spendenaktion für den an Leukämie erkrankten Manuel
aus Liedolsheim eine an dem Down-Syndrom leidende junge
Frau, Natalie Ziesler (23), kennen. Natalies sehnlichster
Wunsch war es, die Akteure der Krimiserie "Soko Leipzig"
kennenzulernen. Ein paar Anrufe und schon war es, dank der
Mithilfe der IPA Landesgruppe Sachsen, möglich, Natalie
ihren Traum zu erfüllen.
Am Freitag, dem 11. Dezember 2009, ging der Krimi für
Natalie los. Karlheinz Mayer und seine Frau Anita fuhren
mit Natalie, die von ihrer Mutter begleitet wurde, in das
schöne Sachsen. Sie trafen gegen 12.00 Uhr in Leipzig
ein und wurden dort vom Leiter der IPA Landesgruppe Sachsen,
Hans Schmidt, begrüßt. Vor Ort erfuhren sie,
dass sich der Termin mit den Darstellern der Krimiserie
verschoben hatte, weshalb kurzerhand noch ein kleiner Ausflug
zum Völkerschlacht-Denkmal eingeschoben wurde.
Dann endlich war es soweit. Die Gruppe fuhr zu einem Geschäftshaus
im Herzen von Leipzig, dem Drehort der Serien. Natalie war
bereits aufgeregt als sie dort ankamen. Verschiedene Stellproben
und Einstellungen der Film-Crew standen im Vordergrund,
die Spannung für unseren Schützling stieg. Nach
einigen Einstellungen kam der Hauptdarsteller der Serie
KHK Hajo Traunschke, gespielt von Andreas Schmidt-Schaller,
auf die Gruppe zu. Natalies Augen leuchteten, als ihr Idol
auf sie zukam und mit ihr ein Gespräch begann. Das
Filmteam übergab Natalie Autogrammkarten und eine Mütze,
einen Schal und Handschuhe mit der Aufschrift "SOKO
LEIPZIG". Die Zeit verging wie im Flug und irgendwann
stand schließlich der Abschied an. Karlheinz Mayer
überreichte einen Wimpel unserer Verbindungsstelle
mit der Bemerkung: "Vielleicht ist der Wimpel ja einmal
in dem "Büro" in der Serie zu sehen?".
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Auf dem Rückweg zum Hotel besichtigten wir das
"Polizeipräsidium" in dem die Serie gedreht
wird und auch das Zentralrevier der Polizei in Leipzig.
Natalie bekam zum Abschluss des Besuchs in Leipzig von
Hans Schmidt (dieser stammt ursprünglich selbst
aus Pforzheim) den Polizei-Poldi (Bär) der sächsischen
Polizei geschenkt. Ein herzliches Dankeschön geht
an Hans Schmidt und dem Vbst-Leiter Karlheinz Gögel
aus Leipzig für den schönen Tag und die Organisation
vor Ort denn durch diese Aktion hat sich wieder einmal
gezeigt, was durch Freundschaft erreicht werden kann,
getreu unserem Wahlspruch Servo per Amikeco.
Karlheinz Mayer |