IPA-Freunde aus Arnheim gastieren in Karlsruhe:



Am 7. Oktober kamen IPA-Freunde aus Arnheim mit dem Verein Polmarco, einer holländischen Vereinigung aus Polizeibeamten und Feuerwehrmännern, die seit 23 Jahren, jährlich mehrtägige Reisen nach Deutschland macht, in Karlsruhe an. Auf dem Weg nach hier hatte sie bereits die Brauerei Park und Bellheim in Bellheim besucht, die dortige Gastfreundschaft und das vollmundige Bier genossen. Die Vorbereitungen für diese Reise begannen schon im vergangenen Jahr, als Izak Mauritz, Mitglied der IPA in Arnheim und Vorstand von Polmarco, mit Rudi Steinmann und Martin Schroth die ersten Eckpunkte der diesjährigen Reise abgestimmt hatten. Rudi Steinmann und Peter Herwig begrüßten die Gäste bei Ihrer Ankunft beim Hotel Radisson SAS in Ettlingen, wo sie während ihres viertägigen Aufenthalts im Bereich Karlsruhe, untergebracht waren.
Rudi Steinmann besprach mit Izak Mauritz, dem Leiter der Delegation, nochmals Details der am nächsten Tag geplanten Stadtrundfahrt und der Fahrt durch den Schwarzwald.
Die von Rudi Steinmann geleitete Stadtführung führte quer durch Karlsruhe, durch den Schlosspark und über Marktplatz und beinhaltete eine Exkursion über den Turmberg. Sie war gefüllt mit Informationen über historische, kulturelle und regionale Besonderheiten von Karlsruhe.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im "Kühlen Krug" fuhr die Reisegruppe am Nachmittag weiter, zunächst nach Gaggenau, ins Unimog-Museum, und anschließend quer durch den Schwarzwald. Eine Station war hier unter anderem die Schwarzenbach Talsperre, wo die Gäste sich nochmals kurz die Füße vertreten konnten.

Am Abend trat eine starke Delegation der IPA-Karlsruhe den Ländervergleich im Kegeln gegen die Gäste aus Holland an. Karlheinz Mayer, unsere letzte Hoffnung im entscheidenden Spiel, zeigte in den Schlussminuten Nerven und unterlag in einem spannenden Spiel nur knapp den holländischen Gästen. Insgesamt gab es bei diesem unterhaltsamen Abend weder Sieger noch Verlierer. Es gab jedoch interessante Gesprächen, eine ausgelassenen Stimmung und sportlich faire Aktionen.
Am 9. Oktober führte Rudi Steinmann die Gäste erneut nach Karlsruhe und dort zur Fa. Carl Metz, wo die Besuchergruppe am Vormittag eine weitere Betriebsbesichtigung durchführte. Nach dem Essen absolvierten die IPA-Freund am Nachmittag noch eine Betriebsbesichtigung beim Forschungszentrum Karlsruhe.
Der Wissensdurst eines großen Teils der Gruppe war immer noch nicht gestillt. Zum Abschluss kamen die IPA-Freunde der Einladung des Polizeipräsidiums Karlsruhe nach. Hier wurden sie vom Ständigen Vertreter des Polizeipräsidiums Karlsruhe, Herrn Leitenden Polizeidirektor Roland Lay begrüßt. Herr Lay nahm diese Aufgabe gerne für Frau Polizeipräsidentin Gerecke wahr, die an diesem Tag leider verhindert war. Herr Lay stand den Gästen Rede und Antwort, ehe er an Peter Herwig übergab, der den Gästen anhand einer Präsentation das Polizeipräsidium Karlsruhe vorstellte. Die Gruppe zeigte sich erstaunt über den vergleichsweise hohen Anteil uniformierter Polizei und die Art der Aufgabenteilung zwischen Schutz- und Kriminalpolizei. Der Besuch des Polizeipräsidiums Karlsruhe wurde durch eine Führung durch das Führungs- und Lagezentrum abgerundet. Hier wurden den Besuchern ausführlich die Funktion des Lagezentrums, die Aufgaben und die Technik des Führungs- und Lagezentrums erläutert.Izak Mauritz erklärte Rahmen dieses Besuchs, dass er gerade an Projekt arbeitet, bei welchem die Bevölkerung an gewissen Fahndungsmaßnahmen, zum Beispiel bei der Suche nach vermissten Kindern oder unfallflüchtigen Verkehrsteilnehmer beteiligt werden soll. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bei der Polizei registrieren lassen. Sie werden dann bei Bedarf per SMS über den jeweiligen Sachverhalt informiert. In dem Einzugsbereich des Projekts, rund um Wageningen wohnen insgesamt ca. 180.000 Einwohner. Von diesen haben sich zwischenzeitlich 2750 Personen für die Teilnahme an dem Projekt angemeldet.Zum Abschluss wünschten wir den holländischen Gästen eine gute Heimreise. Diese traten sie am 10. Oktober an. Für Gesprächsstoff dürfte auf der Heimreise gesorgt gewesen sein. Das von der Gruppe konsumierte, konzentrierte Programm vermittelte ihnen genügend Eindrücke, und Stoff für Gespräche, um auf der langen Heimreise keine Langeweile entstehen zu lassen.

PH



 
 












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