Die IPA-Karlsruhe hilft:

   
Die IPA hilft

Am 05.08.2008 sprach eine ältere Dame, Marianne S. aus Karlsruhe, beim Polizeirevier Karlsruhe-Südweststadt vor. Der ständige Kontakt zu ihrer ebenfalls betagten Schwester in Hillsbourough/USA war abgebrochen. Frau S. machte sich Sorgen, dass ihrer Schwester etwas zugestoßen sein könnte. Der Sachbearbeiter vom Bezirksdienst des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt, Michael F., fragte kurzerhand bei der IPA-Karlsruhe nach, ob Kontakte in die USA bestünden, über welche Informationen über den Verbleib der Schwester der Frau S., Frau Erika H., zu erlangen wären.
Die IPA-Karlsruhe wandte sich an ihr Mitglied, Prof. Dr. Harald Schweizer. Dieser konnte innerhalb eines Tages in Erfahrung bringen, dass Frau H. ein trauriges Schicksal ereilt hatte. Frau H. war zeitlebens vermögend gewesen. Das Geld, welches sie aus Verkäufen von Immobilien erhalten hatte, ca. 2 Millionen Dollar, hatte sie an Waisenhäuser in Indien und Pakistan gestiftet. Zwischenzeitlich war sie mittellos geworden und lebt derzeit von der Sozialversicherungsrente. Aus ihrer Wohnung in einem Heim für ältere Menschen musste sie ausziehen. Durch dubiose Machenschaften der Leiterin dieses Wohnheimes, von welcher Frau H. auch bestohlen worden sein soll, geriet sie in den Verdacht, straffällig geworden zu sein. Sie war sogar kurzzeitig in Haft. Eine barmherzige Bankdirektorin ermöglicht es Frau H, dass man über die Bank Kontakt zu Frau H. aufnehmen kann.
PHM F. teilte diese wenig frohe Botschaft Frau Marianne S. mit. Diese war dennoch überglücklich, wieder Kontakt zu ihrer Schwester in den USA aufnehmen zu können.

Unser ganzer Dank gilt Harald Schweizer, ohne dessen Zutun diese kleine Geste der Menschlichkeit nicht, auf jeden Fall nicht so kurzfristig, möglich gewesen wäre.